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Nochmals Mietzinsanpassung: Wann ist die Schmerzgrenze erreicht?

Nun ist bekannt: der Referenzzinssatz steigt erneut an und die Mietzinse können bei normalen Mietverhältnissen nochmals per 1. April 2024 um +3% erhöht werden. Für viele Mieter wird sich die finanzielle Situation weiter verschärfen und für sozial schwache Familien könnte sich dies dramatisch auswirken.



Referenzzinssatz steigt erneut

Nun ist bekannt: der Referenzzinssatz steigt erneut an und die Mietzinse können bei normalen Mietverhältnissen nochmals per 1. April 2024 um +3% erhöht werden. Für viele Mieter wird sich die finanzielle Situation weiter verschärfen und für sozial schwache Familien könnte sich dies dramatisch auswirken. Zwar machen die öffentlichen Publikationen und auch die Politik zunehmend Polemik und Druck auf die hohen Mietzinse. Vergleicht man jedoch den Anstieg der durchschnittlichen Mietzinse mit der all-gemeinen Teuerung der letzten Jahre, so sind nicht nur die Mietzinse die hauptsächlichen Kostentreiber in unserem Land. Praktisch alles ist teurer geworden: Energie, Krankenkasse und Krankenpflege, Kinderbetreuung, Transportwesen, Verpflegung und auch Vergnügungen. Da die Mietzinse jedoch wohl den höchsten Anteil des Familienbudgets ausmachen, sind die Folgen bei Mietzinsanpassungen umso stärker spürbar. Auch die Besitzer von Wohneigentum spüren die Kostenzunahme. Die Finanzierungskosten sind fast 3x so hoch wie noch vor kurzem und mögliche alternative Finanzierungsmöglichkeiten sind immer noch unwahrscheinlich zu realisieren, insbesondere bei pensionierten Wohneigentümern. Ebenfalls steigen die Baukosten nach wie vor an und die Auflagen, welche bei Neu- oder Umbauten erfüllt werden müssen, nehmen teils abstruse Formen an und treiben die Kosten zusätzlich nach oben. Reparaturen von defekten Geräteteilen (z.B. Kühlschrank) können häufig nicht mehr ausgeführt werden, da aufgrund der teuren Lagerhaltung die Lagerung von Ersatzteilen abgebaut wird. Gleichzeitig reduziert sich die Lebensdauer der Geräte aufgrund des Kostendrucks und der mangelnden Qualität. Für Verwaltungen zunehmend ein grosses Spannungsfeld. Was soll den Hauseigentümern empfohlen werden bezüglich der Mietzinsanpassung oder notwendiger Sanierungen? Es dürfte spannend sein zu beobachten, ob Vermieter mit der Ausrichtung maximaler Rendite oder einer vernünftigen Nachhaltigkeit längerfristig besser fahren. Der Wert einer zufriedenen Mieterschaft wird häufig unterschätzt, da dies weniger Mieterwechsel und somit weniger Instandstellungskosten verursacht. Somit würde dies für ein vernünftiges Mietzinsniveau sprechen. Doch auf der anderen Seite muss die Investition der Eigentümerschaft ebenfalls genügend geschützt werden, damit nicht schlussendlich alles zu den Grossinvestoren abwandert. Bei den Verwaltungen rückt die Beratung immer mehr in den Vordergrund und es wäre sinnvoll, dass bei der Ansetzung der Mietzinse eine vernünftige Balance vermittelt werden kann. Daher ist und bleibt es wichtig auf der Branche à jour zu bleiben und sich das notwendige Wissen anzueignen. Die Beobachtung des regionalen Marktes ist der eine Aspekt. Doch es benötigt auch über ein immer breiter werdendes Basiswissens, um diesen Service anbieten zu können.


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Ihr IMMO-Support Team




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