Wird die klassische «Immobilienverwaltung» aussterben?


Diese Woche durfte ich ein Referat mit dem Titel «Bewirtschaftung quo vadis» besuchen. Vielleicht habe ich aufgrund der hohen Temperaturen nicht alles mitbekommen. aber irgendwie gab es auf die Frage «quo vadis Bewirtschaftung» keine schlüssige Antwort.

Anwesend waren vor allem kleine bis mittelgrosse Verwaltungen, welche tagtäglich ihr Bestes geben und versuchen die Grundlagen zu schaffen, um auch in Zukunft den Herausforderungen gewachsen zu sein.

Zwar gab es die Aussage, dass ein grosser Player der Verwaltungen auf dem Platz Zürich jährlich CHF 1,5 Mio ausgibt, um die IT und die Digitalisierung voranzutreiben und auch die entsprechenden (zusätzlichen) Reports erstellen zu können.

Doch was bedeutet dies für die kleinen und mittleren Verwaltungen? Ein Bruchteil dieser CHF 1,5 Mio oder gar aufgeben? Irgendwie hinterliess das Referat den Eindruck, dass man nur überleben kann, wenn viel Geld in IT und Digitalisierung investiert wird.

Doch was heisst dies für die einzelnen Verwaltungen, welche nicht in der Lage sind, die gleich hohen Investitionen vorzunehmen? Hilfestellung der Verbände? Leider bisher nein.

Also: quo vadis Verwaltungen?

Meine Meinung: Wie bereits in früheren Blogs erwähnt, werden die Anforderungen an die Verwaltungen massiv ansteigen. Die neue Rechnungslegung und der Kontoplan KMU, Kundenportale, immer neue Techniken (e-mobilität, alternative Heizungen und Versorgungssysteme), sanierungsbedürftige und zerstrittene Stockwerkeigentümergemeinschaften: alles Themen, welche anspruchsvoll sind.

Ich bin der Meinung, dass vor allem Kooperationen mit anderen Anbietern von Fachwissen und kompetenter Unterstützung für die kundenorientierte Umsetzung, sowie auch neue Modelle für die Entschädigung der Verwaltungen für ihre Aufwendungen ein wichtiges Thema sein werden. Auch Firmenzusammenschlüsse mit der Konzentration auf die einzelnen Fachbereiche wird ein Weg sein.

Anbieter von Software, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben und Dienstleister, welche kleine und mittlere Verwaltungen unterstützen werden, sind der Schlüssel, um in Zukunft die Herausforderungen leichter umsetzen zu können. Ob der Einzelne überlebt, hängt davon ab, ob er bereit ist mit der Entwicklung mitzugehen.

Es wäre nun wichtig, dass nicht jede einzelne Verwaltung die Evaluation von null an beginnen müsste. Hilfestellung und Empfehlungen für Komplettlösungen oder Angebote für das Auslagern von einzelnen Sparten wäre gefragt. Und dies zu einem machbaren Preis.

Quo vadis?

Jetzt in den Sommerferien Energie tanken und danach das Thema entscheidend angehen, so dass eine vernünftige Umsetzung in den nächsten 1-2 Jahren angegangen werden kann. Und bis dahin die Schulung der Mitarbeitenden fördern, damit die Betreuung der Kunden gewährleistet ist.

Wenn Sie interessiert an Kooperation sind oder über einen Zusammenschluss nachdenken, melden Sie sich unverbindlich. Wir stellen Kontakte zu anderen Interessenten her.

In diesem Sinne: packen wir die Herausforderung an und bauen uns die Zukunft für kundenfreundliche und effiziente Verwaltungen.

#Verwaltung